Obermusbach - ein liebenswertes altes Klosterdorf
Wappen von Musbach Obermusbach

Im Herbst 2007 wurde nach einer Anregung durch den Ortschaftsrat und einer Beauftragung durch die Stadt Freudenstadt auf einer öffentlichen Veranstaltung durch das Planungsbüro pakora.net die mögliche Entwicklung des Freudenstadt-Musbacher Teilortes Obermusbach vorgestellt. Ziel dieser Entwicklung soll es sein, den Ortsteil für junge Menschen und Investoren attraktiver zu gestalten, so dass die Gebäude und die dörfliche Struktur erhalten bleiben können. Auf dieser Homepage wollen wir diese Entwicklung verfolgen und dokumentieren. Zusätzlich wollen wir die Geschichte von Obermusbach aufarbeiten, um allen Obermusbachern und an Obermusbach Interessierten den Ort näher zu bringen.


Johannes Hofer 1802 in Obermusbach geboren

Johannes Hofer geb.1802

Johannes Hofer, Grü72c, *9.9.1802 in Obermusbach und +20.2.1870 in Grüntal, heiratet 1826 Barbara Kübler, *30.10.1805 in Grüntal und übernahm den Hof der Schwiegereltern in Grüntal.



Das Foto wurde freundlicher Weise von Harald Hofer, einen Nachfahren von Johannes Hofer, zur Verfügung gestellt. Da Johannes Hofer 1870 gestorben ist dürfte die Aufnahme von etwa 1860, der Frühzeit der Fotografie, stammen.
Weiteres zur Hofer-Familie hier.

Der Weiler Wald
und die Dornstetter Hardt

Festnahmen und Viehdiebstahl

Nach dem Verkauf des Weiler Waldes und der Dornstetter Hardt durch die Ebersteiner an die Württemberger im Jahr 1421 wurde die Waldnutzung der Obermusbacher durch die Dornstetter angefeindet. Erst 1506 wurde der Streit durch Verzicht der Obermusbacher beigelegt.

Einen Bericht gibt es hier..


Alte Gasthaus "Hirsch" abgerissen

 

Luftaufnahmen von Obermusbach aus dem Jahr 1958


 

Der Obermusbacher Wald 

Wie die Lehensbauer den Wald als Eigentum nahmen
und die Taglöhner leer ausgingen.

Das Lagerbuch von 1427

Im Jahr 1427 wurde das Lagerbuch (Steuer- und Grundbuch) des Klosters Reichenbach verfasst.

Ausschnitt aus Lagerbuch 1687 von Untermusbach mit Festlegung der Kosten für einen Sägetag

Hier finden Sie den Teil des Klosterortes Obermusbach in heute leslicher Schrift editiert.

Der abgebildete Schriftauszug entstammt, aus rechtlichen Gründen, dem Untermusbacher Lagerbuch von 1687 und soll nur ein Gefühl für den Schreibstil dieses Dokumentes vermitteln.

Der Kienberg

Die höchste natürliche Erhebung von Musbach.


Das Lagerbuch von 1667

Im Jahr 1667 wurde das Lagerbuch (Steuer- und Grundbuch) des Kloster (ambtes) Reichenbach erneuert.

Hier finden Sie den Teil des Klosterortes Obermusbach in heute leslicher Schrift editiert. Der Text wurde mit wenigen Anpassungen original übertragen.
Der abgebildete Schriftauszug entstammt, aus rechtlichen Gründen, dem Untermusbacher Lagerbuch von 1687 und soll nur ein Gefühl für den Schreibstil dieses Dokumentes vermitteln.

Der Harzhüttebrunnen

Am Rande des Brunnentrögerweges nach Igelsberg findet sich im Bereich Behwiese der Harzhüttebrunnen. Aus dieser Brunnenstube wurde lange Zeit Ober- und Untermusbach mit Trinkwasser versorgt. Einen Bildbericht über den Harzhüttebrunnen finden sie hier.
 
Der Harzhüttebrunnen
 

Der Krähenhardtbrunnen

Die Wasserversorgung von Musbach wurde von 1949 bis 1961 aus dem Krähenhardtbrunnen gespeist.
 
Der Krähenhardtbrunnen unter Moos versteckt
 
Hier finden Sie einen kleinen Bildbericht.
 

Die gemeinsame Wasserleitung von Ober- und Untermusbach

Im Jahr 1910 wurde eine gemeinsame Wasserleitung für Ober- und Untermusbach gebaut. 1921 und 1949 wurde diese Wasserleitung durch neues Quellwasser erweitert und um 1969 dann die heutige Wasserversorgung angeschlossen.
 

Die alte Pumpstation an der Klosterstraße, erbaut 1921
 
 

Die alten Hofzeichen von Obermusbach

Auf alten, meist kleinen Grenzsteinen im Wald befinden sich rätselhafte Zeichen, die wir nicht deuten können.

 Grenzstein mit Hofzeichen Ziefle

Dies sind die Hofzeichen der Waldeigentümer aus der Zeit der Waldverteilung und Vermessung.
Hier weiteres.....


Der Kindlesbrunnen ist wieder aufgebaut 

Der Kindlesbrunnen war zusammengebrochen und ist nun wieder aufgebaut. Dieses Kleindenkmal der Untermusbacher Wasserversorgung konnte erhalten werden.
Die Geschichte des Kindlesbrunnen finden Sie hier.
 
Dezember 2013
Januar 2014


Grenzsteinzeugen in Musbach


Zur Sicherung der Grenzvermessung beim absichtlichen oder unabsichtlichen Entfernen eines Grenzsteines wurden im Erdbereich unterhalb der Grenzsteine geheime Zeichen hinterlegt, die sogenannten Grenzsteinzeugen.
Auch an der Grenze von Obermusbach finden sich diese Zeugen wie hier beschrieben.

Zeuge von Obermusbach 1937



Eine alte Grenzbeschreibung aus dem Jahr 1777

Im Jahre 1777 wurde die Waldgrenze des Klosteramtes auf der rechten Murgseite beschrieben. Dieses Dokument ist im Staatsarchiv Suttgart einsehbar und wurde hier in die heutige Schrift übertragen und mit Fotos der seit über 235 Jahren noch stehenden Grenzsteine versehen.


Grenzwegwanderung VI

Im Jahre 1557 wurde ein alter Grenzstreit durch die Grafen von Eberstein und Württemberg geschlichtet. Bei diesem Streit ging es um die Nutzungsrechte des Schnepfenloches. Heute stehen noch einige Grenzsteine an den Grenzen zu Untermusbach und Hallwangen, die wir begehen wollen.
Grenzstein unterhalb Luise-Meyer-Platz
Unterhalb vom Luise-Meyer-Platz steht dieser Grenzstein auf der Grenze zwischen Obermusbach und Untermusbach.
Hier beginnt die Wanderung ums Schnepfenloch.

Grenzwegwanderung I
mit GPS-Track zum Downloaden
 
Im neuen Heimatbuch von Musbach findet sich eine Geschichte von dem Einsiedler Gallus. Es sind die Gallushütte, der Gallusbrunnen und einige alte Grenzsteine beschrieben.
Hier finden sie eine Wanderung zu diesen Punkten. Die Wanderung ist auf guten Waldwegen und mäßiger Steigung in 2 1/2 Stunden zu begehen.

Grenzwegwanderung II
mit GPS-Track zum Downloaden
 
Der zweite Teil der Grenzwanderung in Obermusbach entlang der Grenze von 1606 geht vom Flurstück Angelbrunnen über Rübgärten zur Kälberbronner Wiese.
Hier finden sie eine Wanderung zu diesen Punkten.
 

Grenzwegwanderung III

Der dritte Teil der Grenzwanderung in Obermusbach entlang der Grenze von 1606 geht neben der Bundesstraße 294, auf der Klosterreichenbach zugewandten Seite der Wasserscheide, vom Flurstück Gallushütte bis zur Deponie Bengelbruck.
Hier finden sie eine Wanderung zu diesen Punkten.

 

Grenzwegwanderung IV

Der vierte Teil der Grenzwegwanderung führt uns von der Deponie Bengelbruck entlang der Igelsberger-Grenze bis zur den Gemeindegrenzen von Pfalzgrafenweiler und Hallwangen.
Hier finden sie eine Wanderung zu diesen Punkten.


Grenzwegwanderung V

Die fünfte Grenzwanderung geht entlang des Glattbächle zur Glattquelle und weiter bis zur Igelsberger Grenze mit Grenzsteinen von 1557.
Hier finden sie eine Wanderung zu diesen Punkten.



Die Segelfliegergruppe hat auf ihrem Fluggelände eine WebCam mit Blick auf den Segelflugplatz Musbach installiert. Diese WebCam haben wir links verlinkt um unseren Besuchern eine einfache Möglichkeit zu bieten, dass aktuelle Wetter in Musbach zu sehen.
geändert: 17.07.2016.
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