Obermusbacher Dorfgemeinschaft bei Hönicke
Zur Vorbereitung auf das Dorffest kamen 30 Obermusbacher zusammen. Bei Bier, Most und Wein wurden die Preise für Socken, Marmelade, Liköre und eingelegte Früchte festgelegt.
Auf einer Teilnehmerliste konnten sich die freiwilligen Helfer für Dorffest eintragen.
Die neue Obermusbacher Homepage wurde kurz vorgestellt und über ihre Ausgestaltung gesprochen.
Hier noch einige Fotos vom Treffen.
Obermusbach wird mit kleinen Schritten schöner
werden
Kreisverkehr, Gehweg und Dorfplatz, das ist zwar noch
Zukunftsmusik für Obermusbach. Aber als Ziel wurden sie nun erstmals selbst vom
Bauamt der Stadt Freudenstadt anvisiert. Beim dritten Leader+Treffen der
Obermusbacher Bürger, erklärten Bauamtsleiter Rudolf Müller und Stadtplanerin
Eva-Maria Steinhart, dass die Stadtverwaltung zwischenzeitlich einen Antrag für
eine 30 Stundenkilometer-Beschränkung auf der L 409 gestellt hat. Die Stadt
stehe, wie die Bevölkerung, voll hinter dieser Forderung und hofft sie auch bei
der kommendenVerkehrsschau durchsetzen zu können. Die Idee eines Kreisels:
Klosterstraße/ Kälberbronnerstraße, als Bremse für den Verkehr und
Wendemöglichkeit für den Bus, wurde in Stadtbauamt geboren. Doch
Rudolf Müller dämpfte die Vorfreude: „Das ist Zukunftsmusik. Hier brauchen
wir das Land“. Weiteres Problem auch für einen möglichen Dorfplatz ist ein
baufälliges Gebäude im Ortsmittelpunkt. Hier erweisen sich mögliche
Abriss-Verhandlungen als äußerst schwierig. Eine „Wir krempeln die Ärmel
hoch-Stimmung“ macht sich dennoch in Obermusbach breit. Mit wohl ein Verdienst
der unkonventionellen Vorgehensweise des Stadtbauamtes. Müller und Steinhart
sehen sich in dem derzeit in Obermusbach ablaufenden Prozess weniger als
Behörde, vielmehr als Partner, Berater. Motivator und werden umgekehrt dabei
selbst von den Ideen und Aktivitäten der Obermusbacher Bewohner angesteckt. Als
sichtbares Zeichen des Wandels werden in Musbach noch in dieser Blütesaison
sechs Kübel von der Stadt bepflanzt und an markanten Stellen platziert. Die
Bürger übernehmen die Pflege. Außerdem können die Obermusbacher nun bei der
Ortsverwaltung ihre Verschönerungsmaßnahmen angeben: Bäume pflanzen,
Straßenbelag zurücknehmen, neue Staketenzäune, Fassadenbegrünung. Dafür gibt es
unbürokratisch Zuschüsse. Die Aussage von Müller, dass all diese Maßnahmen nicht
leader+fähig sind ging dabei fast unter. Denn mittlerweile hat sich der Wille
zur Veränderung in der Bevölkerung, ob mit Leader+ oder ohne, festgesetzt. Zumal
die Stadt ihre im Haushalt eingestellten Mittel nun als Zuschüsse für diese
Kleinstmaßnahmen verwenden wird.
Bärbel Altendorf-Jehle stellv. Ortsvorsteherin
Obermusbacher Kalender und Geschichtsbuch
Martin Sandkühler aus dem alten Obermusbacher Rathaus hat im
Selbstverlag einen Bildkalender und ein kleines Geschichtsbuch von
Obermusbach heraus gebracht.
Kalender und Büchle können bei Martin Sandkühler oder im
Hof-Laden vom Biohof Bohnet für je 10,-€ erworben werden.
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