Bereits im Lagerbuch des Kloster Reichenbach von 1427 ist diese Grenze beschrieben. Im Jahre 1557 wurde sie dann durch die Fürsten von Württemberg und Baden-Eberstein bestätigt. Ebenfalls wurde sie noch einmal im Lagerbuch des Klosteramtes Reichenbach nach dem 30jährigen Krieg im Jahre 1667 beschrieben. In dieser Zeit, kurz vor Beginn des 30jährigen Krieges, aber bereits nach der Annektierung des Klosters durch den Fürsten von Württemberg im Jahre 1595 wurden 1606 die Grenzsteine gesetzt, die heute noch stehen und die wir auf unserer Tour besichtigen wollen.
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Vor Jahren sagte Gerhard Kappler, dass im Flurstück Angelsbrunnen
mitten in der Wiese ein Grenzstein vom Jahr 1606 steht und man sich
Gedanken darüber machen müßte, ob dieser Stein nicht an einer
geschützteren Stelle aufgestellt werden sollte.
Mit meiner Frau habe ich den Stein dann im März 2009 gesucht. Nachdem
wir ihn gefunden hatten, haben wir dann den weiteren alten
Grenzverlauf ermittelt und sind auf weitere Grenzsteine
gestossen.
Dem Grenzverlauf sind wir dann bis zu den Kälberbronner Wiesen
weiter gefolgt wobei wir alle Grenzsteine aus mehreren Ansichten
fotografiert haben.
Zum Verständnis hier eine alte Karte von Musbach, wobei die Grenze
von Obermusbach blau eingezeichnet ist.
Alte Karte mit den Grenzen von 1938.
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Der Grenzstein von 1606 mitten in der Wiese Angelsbrunnen.
Im gesamten Grenzverlauf finden sich dann weiter Steine.
Wir haben unseren Begang vorläufig an der Hütte in der
Kälberbronner Wiese beendet.
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