Bereits im Lagerbuch des Kloster Reichenbach von 1427 ist diese Grenze beschrieben.
Im Jahre 1557 wurde sie dann durch die Fürsten von Württemberg und Baden-Eberstein bestätigt. Ebenfalls wurde sie noch einmal im Lagerbuch des Klosteramtes Reichenbach nach dem 30jährigen Krieg im Jahre 1667 beschrieben. In dieser Zeit, kurz vor Beginn des 30jährigen Krieges, aber bereits nach der Annektierung des Klosters durch den Fürsten von Württemberg im Jahre 1595 wurden 1606 die Grenzsteine gesetzt, die heute noch stehen und die wir auf unserer Tour besichtigen wollen.
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Die vierte Grenzwanderung von der Deponie Bengelbruck (früher
Schneschlaif, der alte Begriff für Wasserscheide) bis zur alten
Grenze von Kälberbronn (heute Pfalzgrafenweiler) wollen wir
fortsetzen.
Wir parken an der Einmündung der Klosterstr. in die B294 und umgehen
die Deponie auf dem Schotterweg auf der Talseite. Etwa 50 m
bevor wir auf die Ausfahrt der Deponie treffen, geht nach rechts ein
Weg ab. Dieser Weg entspricht dem alten Grenzverlauf zwischen
Igelsberg und Obermusbach.
Im dichten nachwachsenden Wald auf der rechten Seite muß die Grenze
verlaufen. Wir finden nur einige kleine Grenzsteine die vermutlich private
Grundstücke markieren. Einige haben jedoch als Kennzeichnung auf je einer
Seite ein M und ein F.
Nach 500 m kommen wir auf den "Brunnentrögerweg", den wir nach rechts
folgen und nach 20 m zu einer Weggabelung kommen. Hier zweigt der
"Wäldlesweg" nach links ab. Entlang diese Weges verläuft auf der rechten
Seite in einem Abstand von 2 bis 10 m im Wald die Grenze zwischen
Igelsberg und Obermusbach.
Etwa 50 m nach der Gabelung finden wir rechts vom Weg den ersten
Grenzstein. Er hat als Kennzeichnung ein unbekanntes Zeichen LE.
vermutlich das Zeichen eines Wald-Besitzers von Igelsberg. Dieser
Stein scheint aber auch die Kommunalgrenze darzustellen.
Wir folgen den Wäldlesweg weiter.
![]() Den nächsten Grenzstein finden wir 50 m weiter rechts
vom Weg im Wald. Auch er hat die Kennzeichnung LE.
![]() Nach weiteren 50 m finden wir einen Rot-Weißen Pfosten der
Benzinpipeline.
Auf dieser Strecke finden wir noch einige Steine jedoch ohne das
OM für Obermusbach. Vielleicht liegt das daran, das diese Grenze keine
alte Oberamtsgrenze, sondern eine Grenze zwischen den beiden
Klosterdörfern Obermusbach und Igelsberg ist. Beide Orte gehörten vor 1806
zum Klosteramt Reichenbach.
![]() 50 m nach dem Pipelinepfosten finden wir den nächsten
Grenzstein.
![]() ![]() Nach der nächsten Weggabelung folgen wir dem linken Weg
mit den Pipelinepfosten.
Es folgt auf der rechten Seite im Wald ein Grenzstein mit
OM-Kennung.
![]() Ein weitere OM-Stein steht links an der
Straße vor einem Wegabzweig.
![]() Ein weiterer Grenzstein steht rechts der Straße
nach etwa 50 m.
![]() Im Anschluß an einen vergrasten Weg folgt der
nächste Stein.
![]() Wir folgen durch den Wald den Grenzverlauf entsprechend
der Einkerbung auf dem Steinen.
![]() Nach etwa 100m in Richtung der Einkerbung steht der
nächste Stein.
![]() Dieser Stein hat nur Holzkennzeichungen.
Nach 100 m folgt ein weiter Stein.
![]() In Sichtweite nach 0 m der nächste Stein, vom Weg etwa
10 m links im Wald.
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![]() In 30m Entfernung sehen wir einen weiteren Stein.
![]() Nach etwa 10 m der nächste Stein mit
Holzkennzeichen.
![]() Es folgt ein kleiner Stein mit einem etwas seltsamen
Zusatzpfosten.
![]() Es folgt ein Stein mit Holzkennzeichen.
![]() 20 m nach dem Flanschpfosten steht dieser Stein.
![]() Nach 30 m folgt ein weiter Stein etwa 20 m rechts vom
Wäldlesweg.
![]() Es folgt nach 10 m ein Parzellenstein mit
nebenstehenden Leitpfosten.
![]() Nach 50 m folgt ein Grenzstein mit der Nr. 186.
![]() Wir sind an einer Weggabelung und folgen dem linken Weg
und nicht dem rechten Holländerweg.
![]() Etwa 50 m nach der Gabelung steht rechts ein weiterer
Stein.
![]() Nach weitern 50 m finden wir am Boden eine
Quadratischen neuen Stein.
![]() 50 m nach einer Wegeinmündung finden wir den nächsten
Stein, jedoch ohne Kennzeichnungen.
![]() ![]() ![]() Wir folgen den Weg etwa 500 m weiter ohne einen
Grenzstein zu sehen. Vermutlich sind sie beim Wegbau verschwunden.
Wir kommen zu einen Wegabzweig nach rechts. Folgen
unseren Weg geradeaus weiter und sehen nach 10 m links am Baum die
Wegbezeichnung "Elzenbronnersträßchen". Gegenüber diesem Weg geht nach
rechts ein Grasweg ab. Diesen Weg folgen wir. Nach etwa 10 m steht rechts
etwas verborgen oberhalb einer Böschung der nächste Stein.
![]() Der nächste Stein folgt nach etwa 50 m.
Dies ist der Weg den wir von der Grenzwanderung V
kennen, wir wollen ihn deshalb hier beenden und nach Musbach zurückkehren.
Hierfür folgen wir dem Weg weiter bis wir auf einen Schotterweg kommen.
Diesen folgen wir nach rechts und nach etwa 100 m kommen wir zu einen
Wanderwegzeiger der uns auf der gelben Raute nach Musbach führt.
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