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Die ersten Unterlagen über einen Gasthof in Obermusbach finden
wir aus dem Jahre 1600. Damals wurde der Wirt ermordet.
In der
Chronik stehtfolgendes geschrieben: "Der Klosteruntertan Michael Plöchlin, Wirt in
Obermusbach,wurde von Gregorio Kohlern erbärmlich entleibt. Der Täter
ist gen Reutlingen entflohen. Über den ermordeten Obermusbacher heißt es,
er sei ein gehorsamer Untertan gewesen und habe ein Weib und drei Kinder
verlassen. Der Täter aber sei ein böser Bub , im Verdacht des
Wildpretschießens. Auch habe er seines Vater Magd geschwängert und wenige
Wochen vor diesem leidlichen Handel zur Kirchen geführt."
Hieraus ist zu schliessen, dass auch der Täter ein Bürger Obermusbachs war. Ob er jemals gefasst wurde ist nicht bekannt. Es ist nicht auszuschließen, aber auch nicht nachgewiesen,
dass der Ermordete der Wirt von Haus-Nr. 10 war
Es ist davon auszugehen, das der ermordete Michael Plöchin einen
Sohn gleichen Namens hatte, der 1624 starb.
Dieser Sohn Michael ist im Markt-Gerichtsprotokoll von 1608 als
Zeuge aufgeführt.
Vermutlich heiratete die Witwe von Michael Plöchin jun. dann
einen Michael Weisser. Über den Sohn Bartholomäus Plöchlin ist nichts
weiteres bekannt.
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