Wappen von Musbach Obermusbach

Geschichte des Hauses Finkbeiner / Rehberg

- die alte Nr. 21 -

Das Haus Klosterstraße 17 wurde etwa 1892 durch den Schuhmacher
Johannes Finkbeiner aus Erzgrube
und seiner Ehefrau Barbara geb. Mast aus Untermusbach erbaut. Johannes Finkbeiner entstammt der großen Baierbronner Finkbeiner-Sippe, der auch ein Märchen geschrieben wurde. Das einstöckige Gebäude hatte einen wohn- und einen landwirtschaftlichen Teil. Im Wohnteil befand sich die Schuhmacherwerkstatt von Johannes Finkbeiner. Zum Haus gehörten etwa 1 ha Wiesen und Ackerland. Dem Ehepaar Finkbeiner wurden 5 Kinder geschenkt, von denen zwei als Kleinkinder verstarben.
 
Aus dem Grenzer von 1892 
 
Der älteste Sohn Christian Finkbeiner fiel 20jährig im 1. Weltkrieg während der Winterschlacht in den Masuren. Er ist am 14.2.1915 auf dem Hauptverbandsplatz in Schnepien gestorben.
 
Georg und Berta fanden ihren Wohnsitz in Schramberg-Sulgen.
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1920
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1942

Nach dem frühen Tod der Ehefrau verheiratete sich Johannes Finkbeiner 1908 mit Christine Keck aus Hallwangen. Die Familie vergrößerte sich um Tochter Marie und Sohn Friedrich. Kurz nach der Geburt von Sohn Friedrich verstarb Johannes Finkbeiner im Jahre 1910. Seine Witwe führte nun im Haus bis zu ihrem Tod im Jahr 1938 einen kleinen Gemischtwarenladen. Sohn Friedrich wurde – obwohl er den Beruf des Zimmermanns erlernt hatte – stets der „Schuhmacher Frieder“ genannt.

Vor seiner Heirat mit Käthe Züfle aus Untermusbach im Jahre 1938 übernahm
Friedrich Finkbeiner das Haus und erweiterte den Wohnraum für seine Familie um ein Stockwerk. Geboren wurden im Haus die Kinder Herbert, Renate und Heidi. Bis 1964 betrieb die Familie im Hause noch eine kleine Nebenerwerbslandwirtschaft mit 2 Kühen, einem Schwein und Hühnern.
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1958
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1968

Der Sohn Herbert baute für seine Familie 1968 das Dachgeschoss aus, verließ aber nach dem Bau eines Eigenheimes 1976 das Elternhaus. Tochter Renate Frey lebt mit ihrer Familie in Untermusbach.

Im Jahr 1983 verheiratete sich Tochter Heidi Finkbeiner mit
Hans Rehberg aus Bad Salzuflen – Retzen und übernahm 1985 das Gebäude Klosterstr. 17 von ihren Eltern. Es folgte eine Generalsanierung, bei der auch der landwirtschaftliche Gebäudeteil unterkellert und zu Wohnraum umgebaut wurde. 1993 bzw. 1995 verstarben Friedrich und Käthe Finkbeiner. Das Ehepaar Rehberg bewohnt mit den Söhnen Simon und Stefan bis heute das Haus Klosterstr. 17.
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2008
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